In Chicago verlor der SWR-Weizen zur Septemberfälligkeit 12,50 US-Cent und schloss bei 638,50 US-Cent/bushel. Der HRW-Weizen in Kansas City gab zur Septemberfälligkeit 10,25 US-Cent auf 707,00 US-Cent/bushel nach. Auch der Spring Wheat in Minneapolis beendete den Handel mit deutlichen Verlusten.
Belastet wurde der Markt vor allem von den verbesserten Aussichten für die US Spring Wheat Ernte. Nach Angaben des USDA stieg der Anteil der Bestände in gutem bis ausgezeichnetem Zustand gegenüber der Vorwoche um zwei Prozentpunkte auf 55 %. Die besseren Ernteperspektiven wirkten entsprechend bärisch auf den Markt.
Zusätzlichen Druck erzeugten die aktuellen US Exportdaten. Nach Angaben des Census Bureau exportierten die USA im Juni 1,473 Mio. t Weizen. Das war der niedrigste Monatswert seit drei Jahren und lag 8,49 % unter dem Mai.
Etwas Unterstützung kam dagegen aus dem Exportgeschäft. Eine südkoreanische Mühle kaufte in einer Ausschreibung 50.000 t US Weizen. Das Geschäft konnte die insgesamt schwache Marktstimmung jedoch nicht drehen, sodass die US Weizenfutures den Handel in allen drei Börsensegmenten klar im Minus beendeten.
Auch an der Euronext verlor der Weizen für den September um 5,25 € auf 220,50 €/t.