In Chicago verlor der SWR-Weizen im März 3,75 US-Cent und schloss bei 548,75 US-Cent/bushel. An der Kansas City Börse fiel der HRW-Weizen im März um 11,50 US-Cent auf 542,50 US-Cent/bushel. Der Spring Wheat in Minneapolis gab ebenfalls nach und verbuchte Verluste von gut fünf bis sechs Cent.
Fundamental bleibt das Exportgeschäft solide. Die US-Exportverpflichtungen summieren sich auf 22,467 Mio. t und liegen damit 16 Prozent über dem Vorjahr. Mit 92 Prozent des USDA-Exportziels bewegt sich der Markt im Rahmen des langjährigen Durchschnitts. Zusätzliche Nachfrage kam aus Südkorea, wo Mühlen 50.000 t US-Weizen kauften.
International wirkt vor allem Europa belastend. Frankreich meldet für 91 Prozent des Weichweizens einen guten bis sehr guten Zustand. Auch die russische Prognose steigt. IKAR taxiert die Weizenernte 2026 nun auf 91 Mio. t und damit um 3 Mio. t höher als zuvor. Steigende Ernteerwartungen treffen auf einen ohnehin vorsichtigen Terminmarkt und halten die Preise unter Druck.
An der Euronext verlor der März um 1,00 € auf 191,75 €/t.