Der Weizenkomplex hat zum Wochenstart weiter nachgegeben, belastet von einem festeren US-Dollar. In Chicago lag der SWR-Weizen für März mit einem Minus von 10,25 US-Cent bei 527,75 US-Cent/bushel. In Kansas City verlor der HRW-Weizen für März 9,50 US-Cent und notierte damit bei 535,25 US-Cent/bushel. Spring Wheat in Minneapolis setzte den Abwärtstrend ebenfalls fort und gab im Bereich von rund 6 bis 7 US-Cent nach.
Aus Händlersicht fehlten dem Markt stützende Impulse, während die Dollarstärke zusätzliche bärische Signale sendete. Die wöchentlichen Export Inspektionen meldeten Ausfuhren von 326.828 t, was gegenüber der Vorwoche einen Rückgang bedeutete, im Jahresvergleich jedoch klar darüber lag. Mexiko führte die Abnehmerliste an, gefolgt von Taiwan und Malaysia. Seit Beginn des laufenden Vermarktungsjahres liegen die US-Weizenexporte damit deutlich über dem Vorjahresniveau, was den Markt zumindest punktuell stabilisierte.
International rückte eine Ausschreibung aus Taiwan in den Fokus. Dort wurden zuletzt 106.350 t US-Weizen gekauft. Der Abschluss unterstreicht die anhaltende Nachfrage auf dem Weltmarkt, konnte die bärische Grundstimmung an den US-Börsen zum Wochenauftakt jedoch nicht drehen.
An der Euronext gab der März 0,75 € auf 193,50 €/t nach.