Die internationalen Weizenmärkte gerieten zur Wochenmitte unter Druck. In Chicago verlor der SWR-Weizen für den September 9 US-Cent und lag bei 540,50 US-Cent/bushel. Auch die HRW-Notierungen gaben spürbar nach. Der September rutschte ebenfalls um 9,75 US-Cent auf 523,50 US-Cent/bushel ab. Auch Spring-Wheat verzeichnete Verluste, wenn auch nicht ganz so stark. Der September fiel um 3,75 US-Cent auf 588,00 US-Cent/bushel.
US-Marktexperten erwarten laut USDA für die Woche bis zum 17. Juli Exportverkäufe von 250.000 bis 500.000 Tonnen Weizen. Ein neu vereinbartes Handelsabkommen zwischen den USA und Japan sieht ab dem 1. August einen Zollsatz von 15 % vor. Es wird zudem mit einer Ausweitung der Reisimporte Japans gerechnet. Obwohl Weizen nicht explizit erwähnt wurde, könnten sich indirekte Effekte auf die Agrarausfuhren ergeben.
Mit Spannung warten die Händler auf die aktuellen Zahlen des USDA-Exportberichts. Schätzungen sehen die Zahlen für die Woche bis zum 17. Juli von 250.000 bis 500.000 t.
An der Euronext gab der September ebenfalls nach und fiel um 3,25 € auf 199,50 €/t.