Die Weizenmärkte konnten zum Wochenschluss moderate Gewinne verzeichnen. An der CBot legte der Weizen bis zu 12,75 US-Cent/bushel zu. Auch in Kansas City wurden Zugewinne von 11 bis 12 US-Cent/bushel gemeldet. Die Notierungen für Frühjahrsweizen in Minneapolis bewegten sich hingegen nur wenig. Unterstützung kam unter anderem von einem schwächeren US-Dollar.
Auf der Exportseite vermeldet das USDA bisherige Verpflichtungen in Höhe von 8,259 Mio. Tonnen. Das entspricht 36 % der im USDA-Balance Sheet prognostizierten Exporte und liegt leicht über dem Durchschnittswert der Vorjahre von 35 %.
In Europa schätzt FranceAgriMer den Zustand der französischen Weizenernte aktuell zu 69 % als gut/ausgezeichnet ein, ein leichter Anstieg um einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche. 71 % der Fläche sind bereits geerntet.
Aus Russland kamen bullische Nachrichten, denn das Analysehaus Ikar senkte die Ernteprognose für die laufende Saison aufgrund von Trockenheit leicht. Auch die Exportprognose geht leicht zurück und liegt mit 42 Mio. Tonnen nun 0,5 Mio. Tonnen niedriger als zuvor.
An der Euronext zeigte sich der Weizen ebenfalls mit grünen Vorzeichen und stieg für den September um 3,00 €/t auf 202,50 €/t.