Die US-Weizenbörsen haben sich am Dienstag uneinheitlich entwickelt. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 0,75 US-Cent für den März leicht im Minus und somit bei 510,50 US-Cent/bushel. Der Mai verlor 1 US-Cent auf 521,75 US-Cent/bushel. In Kansas City gerieten die HRW-Kontrakte kräftig unter Druck: Der März fiel um 7,25 US-Cent auf 519,50 US-Cent/bushel, der Mai gab 6,75 US-Cent ab auf 531,25 US-Cent/bushel. Spring Wheat in Minneapolis hingegen zeigte sich robust und schloss in den vorderen Terminen leicht im Plus.
International rückte der russische Exportfokus in den Blick: Das Analysehaus IKAR hob seine Prognose für die Weizenausfuhren 2025/26 deutlich auf 46,5 Mio. t an, nach zuvor 44,1 Mio. t. Gleichzeitig hinken die EU-Exporte dem Vorjahr weiter hinterher: Laut EU-Kommission wurden seit dem 1. Juli 11,6 Mio. t Weizen ausgeführt, im Vergleich zu 11,8 Mio. t im Vorjahr.
An der Euronext konnte der März um 1,00 € auf 190,25€/t steigen.