Die US-Weizenmärkte haben die Handelswoche mit gemischten Vorzeichen beendet. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 3,00 US-Cent für den September leicht im Plus und somit bei 506,50 US-Cent/bushel. In Kansas City legte der HRW-Weizen ebenfalls zu, der Septembertermin gewann 2,75 US-Cent auf 507,00 US-Cent/bushel. Minneapolis hingegen konnte das Niveau nicht halten: Spring Wheat gab zum Wochenschluss leicht nach.
Trotz der freundlichen Tagestendenz bleibt die Wochenbilanz negativ. SWR-Weizen verlor in Chicago 8,00 US-Cent, HRW in Kansas City schloss 11,25 US-Cent tiefer. Der Spring Wheat in Minneapolis stand mit einem Wochenverlust von 6,75 US-Cent besonders unter Druck.
Die neuesten Exportdaten des USDA liefern dagegen bullische Impulse: Die kumulierten US-Weizenausfuhren liegen bei 11,03 Millionen Tonnen. Das ist der höchste Stand für diese Kalenderwoche seit der Saison 2013/14. Damit sind bereits 46 Prozent der USDA-Prognose erfüllt, deutlich mehr als im langjährigen Durchschnitt (43 Prozent).
International wird die Stimmung aktuell von den Nachrichten um Trump, Putin und der Ukraine dominiert. Händler agieren vorsichtig, da ein Ausgang der Gespräche Ungewiss ist, aber entscheidenden Einfluss auf den Handel haben kann.
An der Euronext geriet der Weizen für den Dezember unter Druck und verlor 2,50 € auf 195,25 €/t.