Der US-Weizenmarkt zeigte sich zur Wochenmitte uneinheitlich. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 2,25 US-Cent für den September leicht im Plus und somit bei 507,25 US-Cent/bushel. Auch der Dezember legte ebenso um 2,25 US-Cent zu und schloss bei 528,25 US-Cent/bushel. In Kansas City hingegen gaben die vorderen HRW-Termine nach. Der September verlor 4,00 US-Cent auf 506,75 US-Cent/bushel, der Dezember notierte 2,00 US-Cent schwächer bei 528,00 US-Cent/bushel. Spring Wheat in Minneapolis pendelte uneinheitlich um die Vortageslinie.
Die Märkte blicken gespannt auf die wöchentlichen Exportzahlen, die heute veröffentlicht werden. Analysten erwarten für die neue Saison 2025/26 US-Exportabschlüsse zwischen 400.000 und 850.000 Tonnen. Die USA gelten derzeit als wettbewerbsfähig auf dem Weltmarkt, was den Kursen Rückhalt geben könnte.
Ein positives Signal kam unterdessen aus Südkorea: Ein lokaler Importeur sicherte sich in einem Tender 50.000 Tonnen US-Weizen. Dieser Abschluss stützt die Hoffnung, dass die Exportnachfrage weiter anhält und dem Markt neue Impulse liefert. Weitere internationale Nachrichten aus Russland versprechen derweil eine Ernte, die 1,6 Millionen Tonnen über dem Vorjahresniveau liegt.
Die Weizennotierungen an der Euronext stiegen wieder an. Der Dezember legte um 0,50 € auf 195,75 €/t zu.