Die US-Weizenbörsen zeigten sich zur Wochenmitte fester. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 2 US-Cent für den März leicht im Plus und somit bei 512,50 US-Cent/bushel. Der Mai-Kontrakt schloss mit identischem Zuwachs bei 523,75 US-Cent/bushel. In Kansas City zog der HRW-Weizen ebenfalls an: Der März legte um 2,75 US-Cent auf 522,25 US-Cent/bushel zu, während der Mai mit 2,25 US-Cent mehr bei 533,50 US-Cent/bushel notierte. In Minneapolis tendierte Spring Wheat uneinheitlich, schloss aber leicht fester.
Wenig Regen in den kommenden Tagen sorgt für vorsichtige Unterstützung an den Märkten. Laut NOAA-Prognose bleibt es in den Southern Plains weitgehend trocken, auch im SWR-Gebiet werden nur geringe Niederschläge erwartet. Die knappe Wasserversorgung dürfte insbesondere in den HRW-Regionen die Sorgen um die Bodenfeuchte erneut anheizen und stützt somit das Preisniveau.
Am heutigen Donnerstag werden die neuen US-Exportzahlen erwartet. Marktteilnehmer rechnen mit Weizenverkäufen zwischen 100.000 und 450.000 t für das laufende Vermarktungsjahr 2025/26. Für 2026/27 werden bislang maximal 50.000 t erwartet.
Aus Europa meldete das französische Agrarministerium FranceAgriMer einen leichten Anstieg der Weichweizen-Endbestände auf nun 2,8 Mio. t. Das könnte den Exportdruck in der EU leicht erhöhen und die internationale Konkurrenzsituation verschärfen. An der Euronext verlor der März um 1,50 € auf 188,75 €/t.