Die US-Weizenmärkte haben zum Wochenauftakt nachgegeben. In Chicago lag der SWR-Weizen für März mit einem Minus von 6 US-Cent bei 511,25 US-Cent/bushel. Der HRW-Weizen in Kansas City verlor je nach Termin zwischen 3,50 und 5 US-Cent und notierte im März bei 526,75 US-Cent/bushel. Auch in Minneapolis standen die Spring-Weizenpreise unter leichtem Druck und gaben um bis zu 2 US-Cent nach.
Belastet wurde der Markt vor allem durch das USDA, das in seinem jüngsten WASDE-Bericht die US-Endbestände um 25 Mio. bushel auf 926 Mio. bushel anhob. Grundlage war ein höherer Übertrag aus 2024/25 sowie eine geringere Schätzung des Weizenverbrauchs im Futtermittelbereich. Weltweit wurden die Lagerbestände um weitere 3,38 Mio. t auf 278,25 Mio. t angehoben.
Zudem lagen die US-Vorräte per 1. Dezember mit 1,675 Mrd. bushel über den Markterwartungen und 107 Mio. bushel höher als im Vorjahr. Die Winterweizenaussaat wurde zwar leicht reduziert, bleibt mit insgesamt 32,99 Mio. acres aber stabil.
Auf der Exportseite sorgten gestiegene Verschiffungen von 317.465 t für etwas Unterstützung. Wichtigste Abnehmer waren die Philippinen, Mexiko und Taiwan. Seit Beginn des laufenden Vermarktungsjahres belaufen sich die US-Ausfuhren auf 15,58 Mio. t, ein Plus von 19,23 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
An der Euronext gab der März um 2,50 € auf 189,25 €/t nach.