Die internationalen Weizenmärkte zeigten sich am Dienstag uneinheitlich. An der Börse in Chicago schlossen die SRW-Weizenkontrakte mit einem Minus von 3,50 Cent auf 558,75 Cent/bushel für den Dezember. Die Kansas City HRW-Futures notierten zum Handelsschluss leicht im Plus um 0,5 Cent auf 546,00 Cent/bushel für den Dezember. An der Börse in Minneapolis gaben die MGEX-Springweizenkurse um 2,00 bis 3,00 Cent/bushel nach. Der aktuelle Crop-Progress-Bericht zeigt einen Erntefortschritt von 63 % bei Winterweizen in den USA, leicht unter dem Fünfjahresdurchschnitt. Beim Sommerweizen wurde ein Vorsprung gegenüber dem Durchschnitt verzeichnet, 78 % der Flächen sind bereits geschoben, mit verbesserten Bonituren in allen wichtigen Anbauregionen. Die Bewertung stieg um 4 Prozentpunkte auf 54 % gut/ausgezeichnet. International sorgte eine leicht reduzierte Ernteschätzung des russischen Analystenhauses IKAR für Bewegung. Dort wird die Weizenproduktion nun auf 84 Mio. t (-0,5 Mio. t) beziffert, mit geplanten Exporten von 42 Mio. t im kommenden Wirtschaftsjahr. Zusätzlich wurde ein größerer staatlicher Weizeneinkauf Algeriens gemeldet – rund 1 Mio. t sollen dort importiert werden. In Paris an der Euronext gewann der September Kontrakt um 3,00 €/t auf 200,25 €/t.
Quelle
VR Agrar