Die Weizenkurse zeigten sich im Wochenverlauf uneinheitlich, gegen Ende der Woche aber überwiegend fester. An der CBoT stieg der Weizenpreis am Donnerstag um 7,50 US-Cent/bushel, auf 554,50 US-Cent/bushel für den September. Auch der Kontrakt für den Juli an der KCBT konnte mit einem Aufschlag von 8,50 US-Cent/bushel zulegen auf 514,00 US-Cent/bushel.
Unterstützung kam von den aktuellen Exportdaten des USDA. Für das Vermarktungsjahr 2025/26 wurden 567.823 Tonnen Weizenexporte gemeldet. Das lag über den Erwartungen und ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Die größten Käufer waren Südkorea mit 90.000 t, danach kam Japan mit 70.000 t und Mexiko mit 55.900 t.
Auf globaler Ebene erwartet ein Bloomberg-Analystenpoll für 2025/26 einen leichten Rückgang der weltweiten Weizenendbestände auf 262,5 Mio. Tonnen. Minimal unter dem Vormonatswert.
Der September an der Euronext gewann ebenfalls auf 201,25 €/t um 4,50 €/t.