Der Weizenhandel zeigte sich am Dienstag gespalten. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 0,50 US-Cent für den März leicht im Minus und somit bei 528,25 US-Cent/bushel. In Kansas City gewann der HRW-Weizen 1,75 US-Cent auf 530,50 US-Cent/bushel. Der Spring Wheat in Minneapolis notierte uneinheitlich und bewegte sich je nach Termin zwischen leichten Auf- und Abschlägen.
Belastend wirkte vor allem das jüngste WASDE-Update des USDA. Für 2025/26 wurde der US-Endbestand um 5 mbu auf 931 mbu angehoben, nachdem der Nahrungsverbrauch um 5 mbu gekürzt wurde. Für Marktteilnehmer ist das ein klar bärisches Signal, da mehr Ware im Lager die Angebotsseite entspannt.
International setzte das USDA dagegen einen leicht bullischen Akzent. Die weltweiten Weizenbestände wurden auf 277,51 Mio. t taxiert und damit um 0,74 Mio. t unter dem Januarwert und unter den durchschnittlichen Handelserwartungen. In Kanada drückten höhere Exporte die Lagerbestände trotz geringerer Inlandsverwendung um 0,5 Mio. t. Argentinien steigerte die Ausfuhren um 2 Mio. t und reduzierte die Vorräte um 1,7 Mio. t. In der EU wurden die Exporte um 1 Mio. t gekappt, während höhere Importe die Bestände um 1,45 Mio. t anwachsen ließen.
Die EU-Kommission meldete seit dem 1. Juli Weichweizenexporte von 13,43 Mio. t und damit 0,26 Mio. t mehr als im Vorjahr. And er Euronext gab es für den März keine Veränderung. Der Monat schloss bei 189,50 €/t.