An den US-Terminbörsen setzte der Weizenmarkt seine Aufwärtsbewegung am Donnerstag fort. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 5,50 US-Cent für den Mai klar im Plus und somit bei 550,25 US-Cent/bushel. Auch in Kansas City legte der HRW-Weizen mit 4,75 US-Cent für den März zu und schloss bei 547,00 US-Cent/bushel. Der Spring Wheat in Minneapolis zeigte sich noch fester und beendete den Handelstag durchweg 7 bis 9 US-Cent höher.
Stützend wirkte ein solider US-Exportbericht: Für die Woche bis zum 22. Januar meldete das USDA Weizenexporte von 558.201 t. Das liegt zwar unter dem Vorwochenwert, aber gut 22 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Japan war mit 141.300 t größter Käufer, gefolgt von Mexiko (96.800 t) und Nigeria (90.500 t). Die monatlichen Census-Daten unterstreichen den Trend. Mit 1,616 Mio. t im November wurde ein Fünfjahreshoch für diesen Monat erreicht.
International kam der Markt hingegen leicht unter Druck: Die EU-Kommission senkte ihre Prognose für die Weizenernte 2023/24 minimal auf 134,2 Mio. t, erhöhte jedoch die Endbestände um 1,3 Mio. t. Gleichzeitig wurden die Exporterwartungen um 1,5 Mio. t auf 29,5 Mio. t zurückgenommen.
An der Euronext legte der März um 1,25 € auf 191,25 €/t zu.