Am Dienstag zeigten sich die US-Weizenmärkte fester. In Chicago legte der SRW-Kontrakt für den Monat September um 7,25 US-Cent auf 549,50 US-Cent/bushel zu. Auch in Kansas City zogen die Kurse für den HRW um bis zu 7,5 US-Cent an. Beim Frühjahrsweizen in Minneapolis gab es ebenfalls eine moderate Erholung mit einem Plus von 5,25 US-Cent auf 592,75 US-Cent/bushel für den Septembermonat.
Neuigkeiten brachte der aktuelle Qualitätsbericht, der den Anteil von Flächen mit der Zustandsbewertung gut/ausgezeichnet leicht abstufte und mit 2 Prozentpunkten weniger nun bei 52 % liegt. Der Erntefortschritt liegt mit 73 % leicht über dem Durchschnitt.
International bleiben die Ernteschätzungen stabil: Das russische Landwirtschaftsministerium geht weiterhin von einer Ernte zwischen 88 und 90 Mio. t aus, was über den Prognosen einiger privater Analysten und der USDA liegt. Dürremeldungen bis hin zum Notstand hatten Anleger in den letzten Wochen glauben gemacht, dass die Erträge deutlich sinken werden. In Frankreich wird die Weizenernte laut Argus auf 33,4 Mio. t geschätzt – rund 30 % mehr als im Vorjahr.
Auch an der Euronext konnte der Weizen Boden gut machen. Der Monat September kletterte leicht um 0,75 € nach oben und lag schlussendlich bei 202,75 €/t.