17.
04.24
08:43
Weniger Weizen in der Ukraine erwartet

DRV erhöht deutsche Weizenprognose leicht

An der Börse in Paris zeigen sich die Weizenpreise gestern wenig bewegt. Der Frontmonat Mai geht unverändert aus dem Vortag, die Folgekontrakte schließen mit marginalen Verlusten oder ebenfalls unverändert den zweiten Handelstag in dieser Woche ab. An den Kassamärkten werden vor allem bestehende Kontrakte abgewickelt. Neugeschäfte sind rar und auch die Vermarktungsstand der kommenden Ernte wird von Händlern als „gering“ bewertet. Der Deutsche Raiffeisenverband hat in seiner zweiten Ernteschätzungen die Ertragserwartungen je Hektar beim Weizen leicht nach oben korrigiert. Wurden beim Weizen (Sommer und Winterweizen zusammen) im März noch 74,3 dt/ha erwartet sind es nun im April 74,4 dt/ha. Damit erhöht sich die Ernteprognose auf 20,16 Mio. Tonnen. Das sind 6,4 Prozent weniger als 2023 von den Äckern in Deutschland geholt wurden. Beim Winterweizen ist die Anbaufläche gegenüber 2023 um 7,7 Prozent gefallen. Die Ukraine hat sich bei einer Ausschreibung der staatlichen ägyptischen Getreideeinkaufsgesellschaft durchgesetzt und 120.000 Tonnen verkaufen können. Das Agrarministerium in Kiew gab gestern seine erste Einschätzung zur kommenden Ernte bekannt und geht von einer reduzierten Produktion von 19 Mio. Tonnen Weizen aus, im Vorjahr wurden 3,5 Mio. Tonnen mehr geerntet. An der CBoT ging es für Weizen gestern leicht südwärts. Die Zustandsnoten der Weizenflächen wurden vom USDA gegenüber der Vorwoche um einen Prozentpunkt gekürzt. Die Sommerweizenaussaat kommt weiter voran, aktuell sind 11 Prozent der geplanten Flächen bestellt und damit 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. 

Weniger Weizen in der Ukraine erwartet
Quelle
VR AGRAR
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