21.
03.24
09:06

Weniger Weizen in Europa und der Ukraine

Der Frontmonat Mai 24 ist gestern wieder unter die Marke von 200 Euro je Tonne gefallen und schloss mit einem Verlust von 1,25 Euro bei 199,00 Euro/t. Im Fokus vieler Händler standen gestern erneuerte Prognosen für die kommende Ernte. So hat der europäische Handelsverband Cocereal die europäische Getreideernte 2024 gegenüber dem Ernteergebnis des Vorjahres um 5 Mio. Tonnen höher bewertet. Beim Weizen dürfte jedoch nach Einschätzung des Verbandes eine um rund 2 Mio. Tonnen geringere Ernte von 123 Mio. Tonnen zu erwarten sein. Während Spanien deutlich mehr produzieren dürfte, werden für Polen, Frankreich und Ungarn spürbare Rückgänge erwartet. Pessimistisch zeigte sich auch der Ukrainische Getreideverband für die kommende Getreideernte. Die Experten des Verbandes schätzten die Weizenernte auf 20 Mio. Tonnen, was etwa 2 Mio. Tonnen unter dem Ergebnis des Vorjahres liegen würde. Jenseits des Atlantiks gab es neue Schätzungen für Kanada. Das Agrarministerium schätzt, dass die Weizenproduktion 2024/25 bei 34,59 Mio. Tonnen liegen wird. Das sind rund 670.000 Tonnen mehr als das Ministerium bisher in der Prognose hatte. Dass die Notierungen an CBoT und Matif trotz der pessimistischen Einschätzungen für Europa und die Ukraine nicht zulegen konnten, wird vor allem mit Gewinnmitnahmen begründet. An der Matif scheint die 200-Euro-Marke eine technische Barriere für viele Händler zu sein, gleiches gilt an der CBoT für die 550-US-Cents/bu Marke. Im vorbörslichen Handel legen die Kontrakte heute Morgen wieder leicht zu, können die Handelsmarke aber im Frontmonat Mai auch heute nicht überwinden.

Quelle
VR AGRICULTURE
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