Der Speisekartoffelbereich bleibt ausgeglichen und ruhig. Aufgrund der Werbemaßnahmen durch den Lebensmitteleinzelhandel konnte der Absatz etwas gesteigert werden. Der inländischen Ware wird zunehmend Importware aus Zypern, Frankreich und Italien beigeordnet. Neben der geringfügig verbesserten Nachfrage der Verbraucher wurde seitens Großverbrauchern vermehrt Ware eingekauft. Mit dem Start der europäischen
Spargelsaison entfalteten sich nur geringe Effekte und zeigen Wirkung. Nur vereinzelt ergeben sich tatsächliche Zusammenhänge. Unterm Strich sind aufgrund der Gesamtmarktlage Preissteigerungen nicht durchsetzbar.
Die Notierungen der Industriekartoffeln gehen weiterhin Richtung Süden. An der EEX ist allerdings eine Bodenbildung erkennbar. Der schon länger andauernde Preisverfall scheint sich allmählich auszugleichen. Die trockene Wetterlage wird im Norden Europas genutzt, um den Boden für die nächste Kartoffelsaison vorzubereiten. Die Chancen für eine gute Frühkartoffelernte sind zum jetzigen Zweipunkt positiv zu bewerten.
ZMP Live Expertenmeinung
Der Speisekartoffelmarkt bleibt ausgeglichen und ruhig. Großverbraucher beleben die Nachfrage leicht. Es werden vermehrt Kartoffeln insbesondere aus der EU importiert. Industriekartoffeln unterliegen Preisverfall, was sich auch an der EEX widerspiegelt.