10.
01.14
Schwacher Start ins neue Jahr

Kartoffeln Cockpit, 10.01.2014

Bullish
  • EU28-Ernte 2013 nur 51,5 Mio. Tonnen - sogar weniger als im Vorjahr
  • Stetiger Konsumkartoffelexport von Nordwest- nach Südosteuropa
  • Frittenexporte in Drittländer bisher umfangreich – wachsender Rohstoffbedarf
  • Rohstoffbasis in Nordamerika kleiner als im Vorjahr
  • Kleine Ernten in Russland und Ukraine brauchen im Frühjahr Ergänzung
  • Langfristig: Schlechte Lagerbedingungen steigern Ausschuss
  • Spezialsorten weiterhin gesucht
Bearish
  • Hohe Preise bremsen Export und erhöhen Abgabebereitschaft
  • Frittenfabriken bis ins Frühjahr umfangreich mit Vertragsware eingedeckt
  • Mildes Wetter kann mittelfristig zu Auslagerungsdruck führen
  • Russland: Importverbot aus der EU besteht immer noch

Angebot nimmt zu

Im Verlauf der ersten vollen Januarwoche haben die Frittenfabriken die Herstellung von TK-Ware nach und nach wieder aufgenommen. Es werden vor allem Kontrakte abgearbeitet und kaum freie Partien geordert. Das war auch in den Vorwochen schon so, weshalb Landwirte langsam unruhiger werden und nicht vertragsgebundene Ware etwas drängender anbieten. Noch hat das nicht zu Preiskorrekturen am Kassamarkt geführt. Der Terminmarkt tendiert aber längst schwächer. Der Aprilkontrakt hat auch diese Woche wieder an Wert verloren. Alternative Verwertungsmöglichkeiten gibt es derzeit kaum. Schäler und Flockenproduzenten sind vertraglich ebenfalls gut eingedeckt und die Nachfrage im Export ist noch sehr schwach.

Schwacher Start ins neue Jahr
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ZMP Live Expertenmeinung

Die umfangreich vertraglich abgesicherte Rohstoffbasis der Frittenfabriken ermöglicht diesen Einkaufsstrategien, welche für niedrige Preise sorgen. Da nun die Zeit der Vertragsverhandlungen für die Ernte 2014 ansteht, ist das aus deren Sicht besonders wertvoll. Erzeuger mit freien Kartoffeln haben das Nachsehen. Allerdings werden auch die Erlöse der Vertragspartner geschmälert, die sich zwar zur Lieferung verpflichtet, den Abrechnungspreis aber dem Tagesmarkt überlassen haben. Das milde Wetter verschlechtert die Lagerbedingungen, bzw. stärkt zumindest die Meinung, dass dem so ist, wodurch kurzfristig nicht mit einem Ende der momentan eher schwachen Marktlage zu rechnen ist. Preiswertere Kartoffeln könnten allerdings demnächst auch den Weg in den Export finden, woran den hiesigen Verwendern nicht gelegen sein dürfte.

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22.
02.20
10:39
Veredelungskartoffeln Marktbericht kompakt

(Text undGrafiken von Hans Jürgen Hölzmann, Agraringenieur, Meckenheim, den 21.02.2020) Alle Jahre wieder bieten die Abnehmer im Februar die neuen Kontrakte für die Lagersorten bei dem “Pommesrohstoff“ wie z. B. Agria, Callenger und Fontane an. Je nach Marktsituation ändern sich die Konditionen bei den Festpreisverträgen gegenüber dem Vorjahr…

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Seit Mitte November wird an der EEX in Leipzig wieder der Preisindex für Veredlungskartoffeln notiert. Dieser Index bildet die durchschnittlichen Kassamarktnotierungen für freie Ware (ab Hoflager) der Standardsorten für prompte Lieferungen in den westeuropäischen Ländern ab. Durch diesen Index und die Terminmarktnotierungen wird der Markt wieder…

10.
11.16
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In den letzten Tagen wurde die Kartoffelernte in Westeuropa weitgehend beendet. Die in diesem Jahr überwiegend schwachen Qualitäten und Erträge konnten somit zumindest komplett geerntet werden. Aus den einzelnen Ländern melden die Statistikbehörden so nach und nach die geschätzten Ergebnisse, die in der Summe auf eine ähnlich schwache Ernte wie im…

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