03.
05.16
17:45

Auktionsergenis der GDT : -1,4 %

GDT-Auktionsergebnisse kommen aus dem unteren Viertel nicht heraus

Die erste Auktion der Global Dairy Trade im Mai 2016 endete mit einem Rücksetzer der Durchschnittsergebnisse um -1,4 % über alle Produkte und alle Liefermonate.  Damit wurde ein Teil  des Preiszugewinns der letzten beiden Versteigerungen wieder abgebaut.

Die umgeschlagene Menge war mit rd. 20.600 t nochmal kleiner als bei den letzten Terminen.

Der mit 50 % Auktionsanteil maßgebliche Vollmilchpulverpreis schnitt mit -0,7 % zwar noch im positiven Bereich ab, aber in den einzelnen Monaten gab es in den hinteren Terminen Preiszugeständnisse bis -4,9 % im Monat Okt.-16.  Im 5-Jahresvergleich hält sich Vollmilchpulver immer noch im unteren Viertel der Preisspanne auf.

Die Ergebnisse für Magermilchpulver zeigen deutliche Schwächen sowohl beim Durchschnittsergebnis mit -3,6 % als auch bei den einzelnen Lieferterminen. Die Spannbreite reicht von -1,9 % im Aug.-16  bis -7,2 % im Okt.-16. Im 5-Jahresvergleich rangiert MMP weiterhin auf unterstem Niveau. Weltweit ist das Produkt überreichlich im Angebot. In der EU lagern rd. 120.000 t in staatlichen Interventionssilos. Weitere Mengen kommen in den nächsten Monaten hinzu.

Von den beiden Milchfetten konnte sich Butterreinfett noch relativ am besten behaupten. Der Durchschnittspreis endete mit -1,6 %. In den einzelnen Liefermonaten reichte die Zuschlagspreise von +1,4 % im Okt.-16 bis -3,4 % im Jul-16. In der Vorauktion hatte das Produkt noch relativ gut abgeschnitten. Im 5-jährigen Vergleich bewegen sich die Kurse im 2. Unteren Viertel. Der Durchbruch ins mehrjährige Mittelfeld ist noch nicht erreicht.

Normalbutter sackte mit einem Durchschnittsergebnis von -5,5 % deutlich ab. Mit -1,7 % im Jun.-16 wurde noch das relativ beste Ergebnis erzielt, während in den übrigen Monaten Preisabschläge zwischen – 4% bis -7,7 % hingenommen werden mussten. Im 5-jährigen Vergleich bewegt sich Butter ebenfalls noch im 2. unteren Viertel.

Erstaunlich hoch bleibt die Differenz zwischen US-Butter mit einem doppelt so hohen Kurs im Vergleich zum Auktionsergebnis der GDT. Auch Die EU-Butterpreise liegen noch rd. 20 % höher als die GDT-Kurse.

Im Durchschnitt aller Produkte kommen die Kurse nicht aus dem unteren Viertel des 10-jährigen Preisvergleichs hinaus. Für die nächsten Monate werden zwar die Milchmengen auf der Südhalbkugel weiter deutlich fallen, aber der saisonale Sommeranstieg auf der Nordhalbkugel mit Schwerpunkt der EU wird das Ergebnis mehr als ausgleichen.  

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