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03.14
18:07

Zweite GDT-Auktion im März 2014 nochmal schwächer

GDT-Auktionen im März 2014  nach -4,6 % jetzt -5,2 %

Die jüngste Internetauktion  hat zum dritten Male hintereinander mit deutlich nachgebenden Auktionspreisen geendet. Mit -5,2 % geringeren Zuschlagspreisen gegenüber der Auktion von 14 Tagen wird offensichtlich eine Entwicklung niedriger Kurse eingeleitet, die sowohl ihre Ursachen auf der Nachfrage- wie Angebotsseite hat.

Auf der Nachfrageseite kann vermutet werden, dass mit schwächeren Einkommensentwicklungen in China die Bereitschaft weiterhin auf hohem Preisniveau zu bieten, nachgelassen hat.  Auf der Angebotsseite wird eine beachtliche Steigerung der Produktionsmengen in Europa und den USA prognostiziert, so dass in Erwartung zukünftig zunehmende Angebotsmengen eine gewisse Kaufzurückhaltung gerechtfertigt ist.

Die verkaufte Menge blieb diesmal hinter der üblichen Größenordnung von über 40.000 t zurück.

Starke Preisschwächen zeigten sich bei Butterreinfett mit -10,7 %, Vollmilchpulver mit -5,8 % und Normalbutte mit -4,4 %. Auch der Cheddar schnitt mit -4,1 % schlecht ab. Im Vergleich konnte sich Magermilchpulver  mit -1,7 % trotz  seines vielfältigen Angebots aller beteiligten Unternehmen etwas besser präsentieren.

Positiv schnitten nur Buttermilchpulver (+4,6 % und Milcheiweißkonzentrat  (+3,7 %) ab. Ihre Mengen sind jedoch so klein, dass daraus kein nennenswerter Einfluss auf den Durchschnittspreis ausgeübt werden kann. Mit mehr als der Hälfte der Angebotsmengen dominiert Vollmilchpulver.

In den Lieferterminen bis zum Sept 2014 kristallisiert sich eine deutliche Schwäche zu den hinteren Monaten heraus. Die Begründung liegt im erwartet steigenden Angebot der 2 Jahreshälfte 2014, wenn zu den steigenden Sommeranlieferungen in den USA und Europa auch Neuseeland wieder auf dem Höhepunkt der neuen Saison zusteuert. Zurzeit geht die Laktationskurve in NZ dem Tiefpunkt entgegen. Jüngste Entwicklungen mit Kraftfuttergaben und sog. „Winterfütterung“ mit Silagen in Neuseeland wirken dem üblichen Abwärtstrend entgegen, auch wenn er derzeit noch gering ausfällt.

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