1) Basisdaten & Marktübersicht (EU)
EU‑Milk Market Observatory – Kurztrend:
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Spot‑Milchpreis (Italien) ~ 28,8 ct/kg (Stand 25.01.2026).
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EU‑Butterpreis: 419 €/100 kg (–3,8 % in den letzten 4 Wochen).
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EU‑SMP‑Preis: 210 €/100 kg (+1,9 % in 4 Wochen).
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EU‑WMP‑Preis: 312 €/100 kg (+1,5 % in 4 Wochen).
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EU‑Cheddar‑Preis: 377 €/100 kg (–1,7 % in 4 Wochen).
Rohstoff‑/Produktpreise bleiben volatil mit unterschiedlicher Segment‑Performance.
Kurzkommentar:
Die Milch‑ und Milchproduktepreise bewegen sich weiterhin in einem angespannten Marktumfeld, mit leicht rückläufigen Butter‑ und Cheddar‑Preisen, während SMP und WMP moderat gestützt sind.
2) Preise & Angebotslage im Detail
Butter
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Spot‑Butterpreise in Europa setzten ihren Abwärtstrend fort, mit einer signifikanten Reduktion. Aktuell berichtet ein Marktdienst von einem Niveau um ~3.835 €/t – das niedrigste seit mehreren Jahren.
Milch & Rohmilchpreise
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In Deutschland liegen Molkerei‑Auszahlungspreise teils unter 40 ct/kg – einige Regionen berichten von ~30–35 ct/kg im Spotmarkt.
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Die Spot‑Milchnotierung bleibt niedrig und reflektiert anhaltenden Angebotsdruck.
Käse & Pulver
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Laut USDA‑Wochendaten für Woche 3/2026 sind Preise für SMP und WMP tendenziell stabil bis leicht fest; SMP insbesondere nach oben (Preisrally bei bestimmten Produktionen).
Global Dairy Trade (GDT)
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Gemischte Signale aus GDT‑Auktionen:
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Preise insgesamt wieder leicht gestiegen, nachdem sie zuvor gefallen waren – ein zarter globaler Impuls.
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3) Angebots‑ und Produktionsentwicklungen
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Europäische Milchproduktion wächst weiter, wenn auch in einigen Ländern langsamer; z. B. Frankreich meldet +1,8 % in der Woche, Deutschland +5,6 % gegenüber Vorjahr (schwächster Anstieg seit 20 Wochen).
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Milchanlieferungen in Deutschland deutlich höher als im Vorjahr → großer Angebotsdruck setzt die Preise unter Druck (besonders im Spotmarkt).
4) Markteinschätzung & Ausblick
Kurzfristig (nächste 1–2 Wochen)
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Preisvolatilität bleibt hoch, Spotpreise besonders im Milch‑ und Fettsegment weiterhin schwach.
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Pulver‑Segmente (SMP/WMP) könnten kurzfristig Unterstützung bieten, insbesondere wenn globale Nachfrage (GDT) sich stabilisiert.
Mittelfristig
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Ohne substanzielle Nachfrageimpulse (z. B. Exportoffensiven, saisonalen Verbrauch) bleiben Preise unter Druck, solange das Angebot hoch bleibt.
Strukturelle Herausforderungen
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Erzeugungskosten über Auszahlungspreisen → Margen für Erzeuger sind eng bis negativ.
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Globaler Wettbewerb und Währungsfluktuationen belasten Exporte.
ZMP Live Expertenmeinung
Kurzfristig
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Preisvolatilität bleibt hoch, Spotpreise besonders im Milch‑ und Fettsegment weiterhin schwach.
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Pulver‑Segmente (SMP/WMP) könnten kurzfristig Unterstützung bieten, insbesondere wenn globale Nachfrage (GDT) sich stabilisiert.
Mittelfristig
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Ohne substanzielle Nachfrageimpulse (z. B. Exportoffensiven, saisonalen Verbrauch) bleiben Preise unter Druck, solange das Angebot hoch bleibt.
Strukturelle Herausforderungen
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Erzeugerkosten über Auszahlungspreisen → Margen für Erzeuger sind eng bis negativ.
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Globaler Wettbewerb und Währungsfluktuationen belasten Exporte.