07.
02.14
Ferkelpreise bleiben fest

Ferkel-Cockpit, 07.02.2014

Bullish
  • knappes Angebot aus dem In- und Ausland
  • anhaltende Aufstallbereitschaft der Mäster
Bearish
  • Rückschläge bei den Schweinepreisen verhindern vorerst saisonalen Preisanstieg

Ferkelpreise  (Stand 07. Febr.2014)

Die Rückschläge bei den tatsächlich gezahlten Schweinekursen haben den Ferkelpreisen je nach Notierungsgebiet kaum etwas anhaben können. Die Notierungen sind für die 5. KW unverändert geblieben. Die gemeldeten Handelsmengen befinden sich am unteren Ende der der mehrmonatigen Durchschnittswerte.

Neue Ferkelpreisnotierungen ab 03. bis 08. Febr. 2014 (bzw. 6. KW-2014)

Der Nord-West-Preis (6. KW.-14) wurde mit  54 € je Stück 25 kg Ferkel unverändert gelassen.  Die gehandelten Ferkelmengen der Vorwoche sind auf 169.670 Stück nur unwesentlich gestiegen. 

In Hohenlohe/Oberschwaben stiegen die Notierungen in der 5.KW auf 56,20 € je 25 kg Ferkel. Ab dem 03. Febr. 2014 (6. KW) bleibt  die Notierung unverändert.

Weitere Erzeugungs- und Notierungsgebiete mit unterschiedlichen Gewichten und Verkaufskonditionen haben ihre Kurse ebenfalls unverändert gelassen.

Holländische und belgische Ferkelpreisnotierungen haben keine Änderungen der Notierung bekannt gegeben.  

Dänische Ferkel sind den abgestuften Schweinepreisvorgaben gefolgt. Der Preisrückgang fällt mit -0,05 €/kg  deutlich aus.  

Im Dezember 2013 sind dänische Ferkelexporte um rd. 71.000 Stck. bzw. 9 % größer ausgefallen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dez.-13 betrug die Steigerung 125.000 bzw. 17 %. Im ganzen Jahr 2013 brachte DK 9,6 Mio. Ferkel außer Landes bzw. 0,4 Mio. mehr als im Vorjahr. Der deutsche Anteil dänischer Ferkelexporte schwankt zwischen 65 und 70 %

Inwieweit die Probleme der russischen Importsperre infolge der ASP die diesjährige Ferkelpreisentwicklung grundlegend verändert, ist noch nicht abzusehen. Folgt man der langjährigen Saisonfigur ist mit weiteren Kurssteigerungen im Ferkelbereich zu rechnen. Der jahreszeitliche Höhepunkt tritt regelmäßig im Febr./März in Erscheinung. Die Relationen zwischen Ferkel- und Schweinepreisen sind aber enger und straffer geworden als es in den zurückliegenden Jahren der Fall war. 

Ferkelpreise bleiben fest
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ZMP Live Expertenmeinung

Das anhaltend knappe Ferkelangebot in ganz Europa verhindert einen Preisabfall, der möglicherweise von den rückläufigen Schweinepreisen vorgegeben werden könnte. Aber noch ist die Schmerzgrenze nicht erreicht, um die Ferkelnachfrage soweit zurückzustellen, dass auch die Ferkelnotierungen nachgeben müssen.

Gleichwohl ist festzustellen, dass der um diese Zeit verstärkt einsetzende saisonale Ferkelpreisanstieg vorerst ausgesetzt ist. Anhaltend schwache Schweinepreisnotierungen dürften den Ferkelpreisen auch kaum Auftriebspotenzial liefern. Sollte die Nachfrage dennoch nicht nachlassen, ist in der aktuellen Zeitspanne durchaus auch noch -  begrenzte  - Luft noch oben vorhanden.  Das zeigen die Ergfahrungen früherer Jahre. Eines dürfte auch deutlich werden: die extrem hohen saisonalen Preisausschläge wird es bei den Ferkeln in diesem Jahr nicht geben, weil die Kurse bereits ein hohes Niveau errreicht haben und eine engere als  sonst übliche Bindung an den Schweinepreisen besteht.

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