10.
01.14
Ferkelpreise weiter stabil bei "freundlichen" Absatzgeschäft

Ferkel-Cockpit, 10.01.2014

Bullish
  • Verfügbarkeit an Ferkel regional unterschiedlich knapp bis sehr knapp
  • Ferkelimporte stark zurückgegangen
  • Aufstallbereitschaft ungebrochen
Bearish
  • niedrige Schweinepreisnotierungen deckeln Ferkelpreise

Ferkelpreise  (Stand 10. Jan.2014)

Trotz der drastischen Preissenkung bei Schlachtschweinen blieben die bisherigen Ferkelpreisnotierungen zu Beginn des neuen Jahres unverändert. Ferkelverkäufer sprechen sogar von einem „freundlichen“ Absatzgeschäft. 

Die dänischen Ferkelexporte haben im Monat Nov. 2013 um rd. 2. 000 Stück im Vergleich zum Vormonat abgenommen. Gegenüber dem Vorjahresmonat bleiben die Liefermengen um rd. 46.000 zurück.

Neue Ferkelpreisnotierungen ab 6. bzw. 7. Jan. 2014 (bzw. 2. KW-2014)

Der Nord-West-Preis (2. KW.-14) bleibt mit 52 € je 25 kg Ferkel unverändert. Gegenüber dem 4 jährigen Mittelwert von 2010 bis 2013 ist das ein konjunkturelles Plus von 6 € je Stck.

In Hohenlohe/Oberschwaben blieb die Notierung mit 54,60 € je 25 kg Ferkel ebenfalls unverändert.

Dänische Ferkel sind um 0,5 € je Stück runtergesetzt worden.

Für die 3. KW-2014 hat Holland (NVV) die Ferkelgrundpreise um 1 € je Stück Heraufgesetzt.

Die übrigen Erzeugungsgebiete haben fast ausschließlich ihre Kurse bei unterschiedlichen Gewichten und Verkaufskonditionen beibehalten.

Die gemeldeten Ferkelzahlen bewegen sich im unteren Teil der Durchschnittszahlen. Teilweise sind noch feiertagsbedingte Abweichungen dabei. 

Die weiteren Aussichten sind bei zügigem Absatz fest gestimmt. Eine sonst zu Monatsmitte Januar übliche vorübergehende Preisschwäche ist vorerst nicht erkennbar. Man hofft auf steigende Schweinepreise, die allerdings noch auf sich warten lassen.

Ferkelpreise weiter stabil bei "freundlichen" Absatzgeschäft
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ZMP Live Expertenmeinung

Die Robustheit der Ferkelpreisnotierungen ist vor dem Hintergrund der schwachen Schweinepreise schon recht ungewöhnlich. Das spricht für die angespannt knappe Versorgungslage. Das Angebot aus dem In- und Ausland ist gemessen an der Einstallbereitschaft zu gering.

Für den Monat Januar ist vorerst nicht mit grundlegenden Änderungen der Marktlage zu rechnen. Erfahrungsgemäß wird in den kommenden Frühjahrsmonaten mit einem saisonalen Ferkelpreisanstieg  als Folge der sommerbedingten Umrauschezahlen bei den Sauen gerechnet. Ob die Preisschwankungen allerdings im gleichen Ausmaß wie im mehrjährigen Saisondurchschnitt verlaufen, ist angesichts des bereits erreichten Niveaus fraglich. Ausschlaggebend dürfte die Entwicklung der Schweinepreise  sein, die den Höhenflug der Ferkelnotierungen wesentlich mitbeeinflussen werden.

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