Ägypten führt nach Aussage des Handelsministers Khaled Hanafi gegenwärtig Gespräche mit der Food and Agriculture Organisation (FAO) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau (EBRD). Ziel ist die Reduzierung der Beschaffungskosten um $10/Tonne für Weizenimporte.
Das Land am Nil ist der weltgrößte Weizenimporteur; es leidet an stark schrumpfenden Devisenreserven und kann ohne finanzielle Hilfe die Weltmarktpreise für Weizen nicht mehr aufbringen.
Rund 40% der Ägypter sind abhängig von subventionierten Lebensmitteln, insbesondere Brot. Die Subventionierung von Weizen ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der ägyptischen Politik. Dies ermöglicht Bäckereien, Brot zu subventionierten Preisen zu verkaufen.