Die Kurse der Weizenfutures am CBoT stehen heute Morgen erneut unter Druck. Das ist der größte Kursverlust seit drei Monaten. Analysten begründen das mit Gewinnmitnahmen sowie der Erkenntnis, dass der Ausfall russischer Lieferungen leicht durch die andernorts gute Versorgungslage zu kompensieren sei.
Russland hat rund 70 bis 75 % seiner erwarteten Exportmengen bereits verladen. In den kommenden vier oder fünf Monaten wird Russland so kaum noch eine große Bedeutung unter den Weizenlieferanten am Weltmarkt haben.
Die nicht-kommerziellen Händler, eine Kategorie, die auch Hedgefonds beinhaltet, haben zuletzt ihre Short-Positionen gekürzt.
