Die Argentinische Sojabohnenernte kommt mit großen Schritten voran. In dieser Woche wurden 12 % der dortigen Anbaufläche abgeerntet, sodass inzwischen 74 % der Bohnen eingefahren sind. Der weltweit größte Exporteur von Sojaschrot erwartet eine Bohnenernte von 59 Mio. Tonnen, das sind 5,6 Mio. Tonnen mehr als die letztjährige Rekordernte. Diese Ernteschätzung trieb die weltweiten Lebensmittelpreise im April auf ein fünf-Jahres-Tief. Der Sojabohnenanbau in Argentinien hat sich in den letzten 20 Jahren zu Lasten vom Mais- und Weizenanbau extrem gut entwickelt, sodass die Bevölkerung schon befürchtet, dass die Monokultur langfristig die fruchtbaren Böden der Pampa zerstört. Sojabohnen unterliegen in Argentinien keinem Quotensystem der Regierung.
