Frankreichs Aufsichtsbehörde AMF will in einer öffentlichen Anhörung den Vorschlag für Positionslimite auf Matif-Agrarfutures und –Optionen zur Diskussion stellen. Das ist ein Teil der Umstrukturierung des Europäischen Kapitalmarktes der den Anlegerschutz durch höhere Transparenz verbessern soll. Betroffen sind Terminkontrakte auf Matif-Weizen, -Rapssaat, -Mais, -Braugerste, -Rapsschrot, -Rapsöl sowie alle darauf angebotenen Optionen.
Es gibt bereits Positionslimite, die jeweils im Frontmonat 12 Tage vor der Fälligkeit gelten. Diese Limite sollen dann auch für die gesamte Laufzeit gelten, so die Vorstellung der Aufsichtsbehörde. Danach darf ein Börsenteilnehmer nicht mehr als 100.000 Lots Weizen, 20.000 Lots Rapssaat, 10.000 Lots Mais, 1.000 Lots Braugerste, 5.000 Lots Rapsschrot sowie 5.000 Lots Rapsöl in seinem Portfolio halten.
Die Betreiber der Börse müssen die Positionslimite der AMF täglich melden. Diese Meldungen werden dann in einem wöchentlichen Bericht zusammengefasst und von der Behörde veröffentlicht. Diese Regelung ist vergleichbar mit der des CBoT und der Londoner ICE.
Am 27. Februar endet die Anhörung.