Der Kurs des CBoT-Weizens fiel gestern um 4,6 %, das war der größte Tagesverlust seit mehr als zwei Jahren. In Kansas und Oklahoma, den U.S. Staaten mit der bedeutendsten Hard Red Winterweizen Anbaufläche der USA, hat es heftig geregnet. Dort war es über Wochen viel zu trocken; die Befürchtungen über Ertragsverluste sind nun aber erst einmal vom Tisch. Die Wettervorhersage für diese Staaten kündigen weitere Regenfälle an, sodass die Prämie aus den Börsenkursen mehr und mehr verliert.
Insgesamt hatte das USDA die Weizenbestände in den USA gestern mit 42 % in der Kategorie gut bis exzellent aber geringfügig schlechter geratet, als in der Vorwoche, als es noch 44 % waren. In dem Bericht verweist die Behörde auch noch auf die trockenen Bodenverhältnisse von Kansas hin.
