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03.15
14:37

China / Getreideimporte

China beabsichtigt, seine massiven staatlichen Getreidereserven zu reduzieren und sollte daher die jährlichen Getreideimporte auf 11 Mio. Tonnen beschränken. Das sagte Qian Kemin, Chefvolkswirt aus dem chinesischen Landwirtschaftsministerium. Zum Vorjahr bedeute die Reduzierung der Importe einen Rückgang um 43%.
Die staatlichen chinesischen Maisbestände erreichen in diesem Jahr ein Niveau, das den halben Jahresbedarf des Landes decken würde.
2014 importierte China 19,3 Mio. Tonnen Getreide. Mit 5,77 Mio. Tonnen stiegen die Importe von Sorgum am Stärksten (+439%).
Langfristig sollte China sich für höhere Importe öffnen. In den kommenden 5 Jahren sollte die Getreideproduktion auf 610 Mio. Tonnen begrenzt werden. Quian ist Mitglied in der politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes (PKKCP), einem beratenden Gremium des chinesischen Parlaments. Eine mögliche Unterdeckung könnte mit Importen kompensiert werden.
Chinas Getreideernte wuchs zuletzt zum 11. Mal infolge. Allerdings wuchsen auch die daraus resultierenden Umweltschäden beträchtlich. 35% des weltweiten Düngemitteleinsatz entfallen auf China.
Den Getreideverbrauch im Jahre 2020 schätzt Qian auf 720 Mio. Tonnen. Bei den Sojabohnen belaufen sich die Exporte Chinas auf 71 Mio. Tonnen.
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