Raps legte auch gestern wieder zu und konnte im Erntetermin August bei 851,25 Euro/t den Handelstag mit einem Plus von 4,75 €/t beenden. Die weiteren Liefertermine notieren auf geringerem Niveau, legten aber gestern ebenfalls zu. Raps koppelte sich dabei erneut von den Vorgaben aus Winnipeg ab. Die Preise für Canola büßten deutlich ein, Regenfälle in der kanadischen Prärie geben berechtigte Hoffnungen auf eine gute Bestandsentwicklung. Der Sojamarkt wird vor allem die gute Nachfrage aus China zur Marktstütze. Laut der chinesischen Zollbehörde wurden im April 8,1 Mio. Tonnen importiert, geplant sind für das laufende Jahr Gesamtimporte von 95,5 Mio. Tonnen. Anders als die Bohnen ging es für Sojaschrot südwärts. Der Fronttermin verlor $ 1,30 je Short Ton und schloss im Frontmonat bei 401,50 €/short ton. Auch an den Kassamärkten in Deutschland zeigen sich zur Wochenmitte günstigere Notierungen für Sojaschrot als am Ende der letzten Woche. Für den WASDE-Report rechnet der Markt mit Produktionskürzungen in Südamerika.
Quelle
VR AgrarBeratung AG