Laut Aussage eines Händlers auf einer Industriekonferenz in Beijing werden Chinas monatliche Sojabohnenimporte in den Monaten May bis Juli voraussichtlich deutlich auf 6,5 bis 7,5 Millionen Tonnen steigen. Im März lag die Importmenge bei 4,49 Millionen Tonnen. Dagegen wird die inländische Nachfrage nach Sojamehl in den nächsten drei Monaten anhaltend schwach erwartet. Die verhaltene Nachfrage ist das Resultat eines abnehmenden Verbrauchs in der Schweinehaltung. Der Grund ist ein um 20 Prozent geringerer Mastschweinebestand und ein deutlich reduzierter Sauenbestand. Eine langsame Erholung der Zucht im Land des weltweit größten Schweinefleisch-Konsumenten könnte den Verbrauch von Sojamehl ab dem vierten Quartal wieder steigen lassen. Aufgrund der geringeren Nachfrage können Die Sojabohnenbestände bis Ende Juli um 3,5 Millionen Tonnen ansteigen. .