Der Februar startet an den Terminbörsen mit einer bärischen Note. Das weltweit reichliche Angebot an Mais und Weizen hatte schon im Januar ein düsteres Bild gezeichnet.
Niedrige Preise für Rohöl haben die Nachfrage nach Ethanol reduziert und Analysten in Australien glauben, dass noch weitere Verlust ins Haus stehen, da in den großen Überschussregionen der Welt das Angebot groß bleiben wird.
Beste Wetterbedingungen in den US-Weizenregionen hatten schon in der vergangenen Woche die Notierungen des CBoT-Weizenfutures unter Druck gesetzt. Ein Tiefdruckgebiet brachte Niederschläge, die teils als Schnee fielen und das Getreide vor Auswinterung schützen.
Die Weizenernte in 2014/15 brach neue Rekordmarken, sodass das USDA bereits im letzten Monatsbericht die Endbestände hoch setzte. Die Nachfrage nach Mais fiel, weil Ethanol, das aus Getreide hergestellt wird, unter den Rohölpreisen litten, die seit Mitte 2014 um 50 % verfallen sind.
Das Wetter in Südamerika hat sich ebenfalls verbessert, nachdem auch in den Trockengebieten Brasiliens Regen gefallen war. Fondsgesellschaften haben in der Woche zum 27. Januar ihren Bestand an Netto-Long Positionen abgebaut.
