30.
01.15
11:53

EPA: Argentiniens Biodiesel wird US-Importe nicht steigern

Die Umweltschutzbehörde der USA (EPA) hatte vor zwei Tagen ihre Bereitschaft erklärt, unter bestimmten Umständen mehr argentinisches Biodiesel ins Land zu lassen. Diese Meldung hat inzwischen zu heftigen Kursrückgängen des Sojabohnenöl-Future an der Chicagoer Terminbörse geführt. Gestern nahm nun ein Sprecher der Behörde Stellung zu möglichen Auswirkungen und versucht damit die Kritik aus der Industrie zu entkräften.
Die EAP habe argentinischen Biodieselherstellern aufgezeigt, dass die Sojabohnen, die zu Energieprodukten für den US-Markt Verwendung finden, nicht auf abgeholzten Waldflächen angebaut werden dürfen. Die Zertifizierung erfolge von neutralen Unternehmen, die die Standorte in Südamerika genau kennen und stellen sicher, dass die Erneuerbaren-Energie-Standards der USA erfüllt werden.
Argentinien liefere bereits jetzt Biodiesel in den US-Markt. Teilnehmer am US-Markt haben trotzdem Bedenken, dass die förmliche Anerkennung für argentinisches Biodiesel nun die Importmenge erhöhe und US-Produzenten Marktanteile abnehme. Das bezweifelt der Behördensprecher, denn der Produktionsstandort der Sojabohnen in Südamerika wird für die Öffentlichkeit transparenter.

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