Für Matif-Mais ging es gestern leicht nordwärts. Der Frontmonat steigt um 1,25 Euro auf 225,75 Euro/t. Auch zum Börsenstart am heutigen Mittwoch zeigen sich wieder freundliche Tendenzen am Maismarkt. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr haben die EU-Staaten zusammen 25,797 Mio. Tonnen Mais importiert, das sind etwas mehr als 9,3 Mio. Tonnen mehr als im Wirtschaftsjahr 2021/22. Die schlechte Ernte und die geringen Mengen im letzten Sommer haben diese Importmengen nötig gemacht. Die Ukraine lieferte rund 14,47 Mio. Tonnen bzw. 56,5 Prozent der importieren Maismengen, Brasilien hat mit 7,92 Mio. Tonnen rund 31 % des EU-Bedarfes beigesteuert. Weitere nennenswerte Mengen kamen aus Kanada und Serbien. Die deutschen Importe fallen innerhalb der EU-Statistik mit etwas 460.000 Tonnen nicht weiter auf, mit 8,55 Mio. Tonnen hat Spanien gefolgt von den Niederlanden mit 3,06 Mio. Tonnen und Italien mit 2,68 Mio. Tonnen am meisten Mais importiert. Die ukrainische Wetterbehörde hat ihre Prognose für die diesjährige Maisernte in dem vom Krieg gezeichneten Land auf 26 Mio. Tonnen taxiert und erwartet damit ein um 1,5 Mio. Tonnen stärkeres Ergebnis als der USDA. Von der CBoT gab es gestern keine Vorgaben, feiertagsbedingt bliebt der Handel geschlossen.
Quelle
VR AGRICULTURAL