Nachdem der russische Premier Medvedev heute Mittag eine Besteuerung russischer Weizenexporte ankündigte, interveniert der Getreideverband und bittet darum, lieber einen Exportstopp zu verhängen.
Kommt es dennoch zu einer Besteuerung der Weizenausfuhren, so müssen die bereits getroffenen Lieferverpflichtungen durchgeführt werden und die höhere Belastung durch den Zoll ginge zu Lasten der Exporteure. Bei einem Exportstopp würden die Lieferverträge wertlos verfallen.
Gegen einen Exportbann spricht, dass Russland seit 2010 Mitglied der World Trade Organisation (WTO) ist und damit gegen die WTO-Regeln verstoßen würde.