02.
02.15
18:04

Förderung des ländlichen Raums in China

Lebensmittelsicherheit und die Modernisierung seiner landwirtschaftlichen Betriebe haben in diesem Jahr Priorität in der chinesischen Politik für den ländlichen Raum. Damit will man die Probleme sinkender Produktivität und Versorgungssicherheit anpacken.
In einem Dokument, das heute in der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlicht wurde, wird dargelegt, dass China Ackerland erhalten und den Wohlstand der ländlichen Bevölkerung dem Einkommen in der Stadt anpassen will. Man will den Tagebau reduzieren, um die Belastung der Ackerböden mit Schwermetallen zu mindern. Sogenanntes „Permanent Farmland“ soll eingerichtet werden, das nicht mehr für die industrielle Bebauung genutzt werden darf. Die Modernisierung der landwirtschaftlichen Betriebe soll vorangetrieben werden wobei die Qualität der erzeugten Produkte verbessert werden soll.
Mit einer Landreform will man der Armut auf dem Land begegnen und größere und effizientere Betriebe fördern. In einem Register sollen die Landnutzungsrechte ganzer Provinzen eingetragen werden. Üblicherweise wird den Bauern Land vom Staat zugeteilt, das sie bebauen, aber nicht verkaufen können. China hat Probleme damit, genügend Lebensmittel von den schwindenden und zunehmend belasteten Ackerflächen für die ständig wachsenden Städte zu produzieren.
Ein Drittel der chinesischen Bevölkerung lebt in Städten. Geradejunge Menschen wollen lieber in Städten wohnen, was die Produktivität auf den Bauernhöfen beschränkt. Deshalb will die Regierung in der ländlichen Gegend die Infrastruktur fördern, in dem sie Bewässerungssysteme und die Energieversorgung mittels regenerativen Energien wie Wasser- und Solarkraftwerden bauen will.
Private Investitionen sollen gefördert werden, in dem staatliche Banken den Landwirten günstige Finanzierungen anbieten. Kleinkredite für Unternehmensgründer in den Dörfern sollen gezielt gefördert werden. Unbestätigten Berichten zufolge sollen auch Bonds aufgelegt werden, die landwirtschaftliche Maschinen finanzieren.
Direkte Subventionen für Baumwolle und Sojabohnen werden aufrecht erhalten bleiben, weitere Früchte will man aber derzeit nicht mehr fördern.

Rückrufservice
Beschreiben Sie bitte Ihr Anliegen, damit wir uns auf den Rückruf vorbereiten können.
Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und willige ein, dass die von mir angegebenen Daten inklusive der Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung meiner Anfrage genutzt und nicht ohne Einwilligung weitergegeben. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Register now

Jetzt registrieren und ZMP Live+ 14 Tage kostenlos testen!
  • Dauerhaft kostenfrei
  • Keine Zahlungsinformationen erforderlich
Hilfe?