Neuseelands Molkereigenossenschaft Fonterra senkt seine Erwartung für die Milchanlieferungen von seinen Mitgliedern, da trockenes Wetter die Produktion im weltweit größten Exportland für Milch beschränkt. Die Liefermenge für 2015 wird von Fonterra auf 1,532 Mrd. Kilogramm = Minus 3,3 % gegenüber dem Rekordjahr 2014 geschätzt. Die Milchproduktion wurde auch eingeschränkt, nachdem der Weltmarkt aus Europa und den USA überschwemmt wurde. Der daraus folgende Preiseinbruch gefährdet die wirtschaftliche Entwicklung des vom Milchsektor stark abhängigen Landes. Zunächst sah es danach aus, dass die Wetter- und Produktionsbedingungen so gut sind, dass die Milchmenge weiter steigen könne. Wegen der niedrigen Preise hätten die Farmer auch kaum Kraftfutter eingesetzt. Inzwischen habe sich die Situation wegen den Wetterbedingungen aber signifikant verschlechtert, sagt ein Direktor des Unternehmens. In einigen Regionen des Landes ist es wärmer als üblich, außerdem fiel regional außerordentlich wenig Niederschlag.
Inzwischen hat Fonterra seine frühe Prognose für den durchschnittlichen Auszahlungspreis verworfen. Im letzten Monat wurden noch NZ$4,70/kg Milch in Aussicht gestellt, heute liegt die Erwartung der Molkerei bei NZ$5,50/kg Milch ab Hoftor. Auch das ist ein Preis der unter den Produktionskosten liegt. Unabhängige Analysten sehen aber immer noch Spielraum für niedrige Preise.
Inzwischen hat Fonterra seine frühe Prognose für den durchschnittlichen Auszahlungspreis verworfen. Im letzten Monat wurden noch NZ$4,70/kg Milch in Aussicht gestellt, heute liegt die Erwartung der Molkerei bei NZ$5,50/kg Milch ab Hoftor. Auch das ist ein Preis der unter den Produktionskosten liegt. Unabhängige Analysten sehen aber immer noch Spielraum für niedrige Preise.
Das Kieler Institut für Ernährungswirtschaft (ife) hat heute seinen "Rohstoffwert Milch für Europa" um 0,93 Cents gegenüber der Vorwoche auf 27,79 ct/kg frei Rampe Molkerei angehoben. Kassamarktnotierungen