Nach den deutlichen Verlusten vom Dienstag festigten sich die Weizenpreise an der Euronext/Matif gestern. An der CBoT ging es für die Weizen-Kontrakte jedoch ab dem neuen Frontmonat September leicht bergab. Aus den Verhandlungen in Ankara zu den Agrarexporten der Ukraine kommen Signale die eine Lösung wahrscheinlicher werden lassen. Gleichzeitig wird aber auch beispielsweise vom UN-Generalsekretär betont, dass der Weg zu einer Einigung noch lang sei. Schätzungsweise bis zu 20 Mio. Tonnen Getreide lagern in der Ukraine an den Seehäfen. Die angekündigte Hitzewelle in Mitteleuropa gibt den Weizenpreise zusätzliche Unterstützung. An der CBoT wirkten die Zahlen des WASDE-Reports nach. Neben den Nachrichten aus der Ukraine drückt auch der gegenüber dem Euro stark gewordene US-Dollar sowie die aktuell schwache Nachfrage auf dem Exportmarkt nach US-Weizen auf die Stimmung der Marktteilnehmer.
Quelle
VR AgrarBeratung AG