Technische Käufe sowie Shortabdeckungen vor dem am Dienstag erscheinenden USDA-Report ließen die Weizennotierungen in Chicago am vergangenen Freitag mit moderaten Kursaufschlägen schließen. Befürchtungen einer Eskalation im Ukraine-Konflikt unterstützten die Entwicklung.
US-Exporteure sind optimistisch, dass ein $100 Mio.-Kredit der USA an Ägypten in Kürze die ersten großen Weizenkäufe der Saison nach sich ziehen wird. Russland könnte einer Prognose des Agrar-Beratungsunternehmens IKAR zufolge in diesem Jahr 85 - 95 Mio. Tonnen Getreide ernten (Vj.104 Mio. To).
Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen auf unverändertem Niveau. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit moderaten Kursaufschlägen.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures am Freitag zunächst den positiven Vorgaben aus Übersee. Die Tageshöchstkurse konnten im Handelsverlauf jedoch nicht gehalten werden und die Notierungen schlossen ebenfalls mit moderaten Aufschlägen.