Uneinheitlich schlossen die Weizennotierungen am Freitag ihren Handel in Chicago. Shorteindeckungen nach den deutlichen Verlusten der Vortage sowie Spreadaktivitäten gegenüber Mais konnten die vorderen Termine beflügeln, während die späten Fälligkeiten leichte Abschläge hinnehmen mussten. Russlands Getreideexporte fielen im Februar um etwa 1,2 Mio. Tonnen zum Vormonat Januar auf 1,0 Mio. Tonnen. Die Weizenexporte betrugen 350.000 – 370.000 Tonnen und lagen damit ebenfalls deutlich hinter dem Vormonatsergebnis von 2,0 Mio. Tonnen. Das teilte das russische Analystenhaus SovEcon mit. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen mit Gewinnen.
Nahezu unverändert schlossen am Freitag die Weizenfutures an der Euronext in Paris. Nur der auslaufende Märzkontrakt gab mit 1,75 Euro/Tonne deutlich nach.