Technische Verkäufe sowie negative Vorgaben vom Mais ließen die Weizennotierungen in Chicago nach der Veröffentlichung der US- Flächen- und Bestandsschätzungen des USDA mit kräftigen Verlusten schließen. Mit 1,124 Mrd. Bushel lag die Schätzung der US-Quartalsbestände beim Weizen im Rahmen der Erwartungen, jedoch unterhalb der durchschnittlichen Analystenschätzungen. Gleiches gilt für die Weizenanbauflächen, die auf 55,367 Mio. Acres geschätzt wurden. Analystenbefragungen ergaben eine durchschnittliche Erwartung von 55,796 Mio. Acres. Im Bundesstaat Nebraska befanden sich Ende März 34% der Winterweizenbestände in einem "guten" bis "sehr guten" Zustand. Ende Februar lag der Anteil noch bei 62%. In Montana verbesserten sich die Bewertungen. Dort liegt der Anteil der Bestände, die mit "gut" bis "sehr gut" bewertet wurden, bei 58% (+14%). Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 9.000 Kontrakte. Zur Stunde handelt die e-CBoT mit Kursgewinnen. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizennotierungen nicht dem Abwärtsdruck aus Übersee entziehen und schlossen ebenfalls mit deutlichen Kursverlusten.