Technische Verkäufe, Aussichten auf leichte Regenfälle in einigen südlichen US-Weizenanbaugebieten, negative Vorgaben vom Kansas City- und Minneapolisweizen sowie vom Soja- und Maiskomplex, ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago nach einem volatilen Handelstag mit leichten Abschlägen schließen. Russlands Landwirtschaftsminister sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax, dass eine vorzeitige Aufhebung des Zolls auf Weizenexporte aus Russland nicht erfolgen wird. Eine Entscheidung über die Aufrechterhaltung des Export-Zolls über den 30. Juni 2015 hinaus soll im Mai/Juni erfolgen. Institutionelle Anleger beließen gestern ihren Bestand an Netto-Short-Positionen auf unverändertem Niveau.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und die Kurse gaben auf allen Terminen deutlich nach. Das französische Landwirtschaftsministerium schätzt die gesamte Weizenanbaufläche des Landes für die Ernte 2015 auf 5,3 Mio. Hektar. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das ein Anstieg um 3,4%.