Auf nahezu unverändertem Niveau schlossen gestern die Weizennotierungen ihren Handel in Chicago. Eine gute weltweite Versorgungslage mit Weizen sowie die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen standen Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften und Positionierungen vor dem heute um 18 Uhr MEZ erscheinenden monatlichen USDA-Report gebenüber. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen der Welt-Weizen-Endbestände 2014/15 liegen mit 197,70 Mio. Tonnen leicht unterhalb der Februar-Prognose (197,85 Mio. Tonnen). Zur Stunde handelt die e-CBoT moderat schwächer. An der Euronext in Paris mussten die Weizenfutures auf allen Terminen weitere Kursverluste hinnehmen. Frankreichs Beratungsinstitut FranceAgriMer erhöhte seine Prognose der französischen Weichweizenexporte 2014/15 außerhalb der Europäischen Union von 10,4 Mio. Tonnen (März-Prognose) auf 10,6 Mio. Tonnen. Mit 3,6 Mio. Tonnen liegt die Prognose der Weizenbestände zum Ende des Vermarktungsjahres 2014/15 unverändert zum Vorjahr, jedoch 52,7% über den Beständen des Vermarktungsjahres 2013/14.