Technische Käufe, ein schwächerer US-Dollar gegenüber dem Euro, gute Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie Kurssteigerungen beim Soja- und Masikomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Gewinnen schließen. Südkoreas NOFI hat rund 69.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft zur Ankunft Ende Oktober gekauft. Verkäufer ist das japanische Handelshaus Marubeni. Gezahlt werden $200,93/Tonne c&f. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 5.000 Kontrakte. Der stellvertretende Premierminister Russlands, Dvorkovich, hat seinen Landwirtschaftsminister um einen Terminvorschlag zur Aufhebung der Exportzölle für Weizen gebeten. Die Exportzölle für Weizen sollen in nächster Zukunft aufgehoben werden, mit Sicherheit aber vor dem 1. Juli. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse etwas fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures nicht von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und der Markt schloss uneinheitlich. Der festere Euro zum US-Dollar mindert die Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen am Weltmarkt.