Späte technische Käufe, ein schwächerer US-Dollar zum Euro sowie Kursgewinne beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit minimalen Aufschlägen schließen. Die elektronische Nachtbörse zeigt heute Morgen leicht festere Kurse.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den späten Zugewinnen in Chicago nicht mehr profitieren und die Kurse verzeichneten auf allen Terminen Verluste. Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen auf unverändertem Niveau. Das französische Analystenhaus FranceAgriMer hat seine Prognose der französischen Weichweizenendbestände zum Ende der Vermarktungsperiode 2014/15 auf 3,6 Mio. Tonnen unverändert belassen. Im Vergleich zur Vermarktungsperiode 2013/14 wäre das ein Anstieg der Endbestände um 53%. Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 477.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 28,439 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 25,665 Mio. Tonnen).