Gestern erholten sich die Weizen-Futures an der Chicago Board of Trade nach zwei Sitzungen mit Kursrückgängen in Folge der festen globalen Weizenpreise und dem gesunkenen Wechselkurs des US-Dollar. Der starke Aktienmarkt und die allgemeine Stärke bei anderen Rohstoffen unterstützen den Weizenmarkt. Die Weizenpreise wichtiger Exportnationen waren fest, teilweise aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Erntequalität. Das US-Landwirtschaftsministerium teilte mit, dass 657.854 Tonnen US-Weizen letzte Woche für den Export inspiziert wurden, was über den Handelserwartungen lag. Institutionelle Anleger kauften gestern 2.500 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT minimal schwächer. An der Euronext in Paris stiegen die Weizenfutures unterstützt durch anhaltende Bedenken, dass die diesjährige verregnete französische Ernte eine enttäuschend niedrige Qualität aufweisen wird. Der Frontmonat September handelte in einer Spanne von über 15 Euro. In Deutschland blieben die Prämien am Kassamarkt in Hamburg aufgrund der anhaltend starken Exportnachfrage auf dem hohen Niveau, das Ende letzter Woche erreicht wurde. Exportweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im September wurde in Hamburg für 10 Euro über Paris Dezember 21 angeboten, Käufer suchten für rund 9 Euro über Paris Dezember 21.
Quelle
Hansa Terminhandel GmbH