Technische Verkäufe, schwache US-Exporte, ein starker US-Dollar sowie Kursverluste beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Abschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen für das Vermarktungsjahr 2014/2015 mit 151.000 Tonnen US-Weizen hinter den Erwartungen von 200.000-400.000 Tonnen. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte per Tender 180.000 Tonnen Weizen französischer Herkunft zum Versand zwischen dem 08. und 18. Februar. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen nochmals schwächer. Durch die negativen Vorgaben aus Übersee mussten auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris auf allen Terminen deutliche Kursverluste hinnehmen. Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 196.000 Tonnen Weizen und Importlizenzen für 17.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 14,773 Mio. Tonnen (Vorjahr: 15,083 Mio. Tonnen) und die Importe für Weizen auf insgesamt 1,726 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,075 Mio. Tonnen).