Gewinnmitnahmen sowie die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chigago schwächer schließen. Im Handelsverlauf kam es zu einem zwischenzeitlichen Anstieg der Notierungen nachdem bekannt wurde, dass Russlands Regierung kurzfristig über die Erhebung von Ausfuhrzöllen auf Getreidelieferungen entscheiden will.
Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 442.055 Tonnen über den Erwartungen von 250.000 - 400.000 Tonnen.
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 4.000 Kontrakte. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit weiteren Verlusten.
An der Euronext in Paris profitierten die Weizennotierungen von den Meldungen aus Russland und schlossen mit guten Aufschlägen. Die Tageshöchstkurse konnten aufgrund der negativen Vorgaben aus Übersee allerdings nicht gehalten werden.