Der starke US-Dollar zum Euro sowie Kursverluste beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago moderat schwächer schließen. Mit insgesamt 564.400 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales über den Markterwartungen von 200.000 - 400.000 Tonnen. Asiatische Weizenimporteure verstärkten zuletzt ihr Kaufinteresse. Thailändische Mühlen kauften 50.000 Tonnen US-Weizen mit einem Proteingehalt von 14%, Indonesien zeigt für bis zu 150.000 Tonnen australischen Weizen zur Lieferung im März Kaufinteresse. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen mit Kursgewinnen.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures trotz der negativen Vorgaben aus Übersee weiter befestigen. Der schwache Euro gab den Kursen Auftrieb.